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Der 17-jährige Sascha, der den Ausbildungsberuf Maler und Lackierer erlernt, geht sehr
sorgsam mit seinem Handwerkszeug um. Auf einer Rohbaustelle in Singen am
Hohentwiel kommen wir mit dem jungen Mann ins Gespräch. Er ist mit im Team des
Malerbetriebs Kornmayer und die Maler streichen dort die Wände der Innenräume. Die
Wände sind inzwischen für den Innenanstrich vorbereitet, die Rauhfasertapeten sind mit
dem Untergrund gut verleimt und inzwisachen getrocknet, Fenster, Türen und der Boden
sind abgeklebt. Im Farbeimer wartet die frisch angerührte und leicht verdünnte Farbe auf
ihre Verarbeitung. Danach macht das grossflächige Sreichen mit dem Farbroller auch
richtig Spass. Sascha tunkt die Farbrolle in den Eimer, am Farbsieb wird das Zuviel an
Farbe abgestreift, und schon kanns losgehen. Die gleichmässige Verteilung der Farbe ist
sehr wichtig, selbstverständlich muss auch darauf geachtet werden, dass kein so kleines
Fleckchen vergessen wird.
Seine Werkzeugkiste behütet der Auszubildende wie seinen Augapfel. Die Kiste ist
abschliessbar und auf der Aussenseite gut sichtbar mit seinem Namen versehen. Denn
für den Erhalt des Malerwerkzeugs, das Sascha für seine tägliche Arbeit braucht, hat der
Auszubildende unterschreiben müssen, das heisst, er trägt dafür Verantwortung. So lernt
man auch schnell, gut auf sein Arbeitsgerät zu achten.
Wir wundern uns über das Sortiment Schraubenzieher in Saschas Werkzeugkiste, aber
das kann uns der Azubi schnell erklären. In den Wänden, Decken, Türen und Fenster, die
zum Malen vorbereitet werden, sind oft noch Nägel, Schrauben und Haken, die entfernt
werden müssen. Auch anderes Werkzeug, wie etwa ein Spachtel, werden benötigt, da
der Maler auch Ausbesserungsarbeiten am Untergrund durchführt, wie etwa Verspachteln
und Verputzen. Kleinere Löcher oder Unebenheiten werden mit Füllspachtel oder auch
mit Acrylmasse gefüllt. Auch ein Stromprüfer gehört zur Werkzeugkistenausstattung,
schliesslich ist es ratsam, eventuelle Stromflüsse zu prüfen, bevor feuchte Farbe um eine
Steckdose herum aufgetragen wird.
Das am häufigsten benutzte Werkzeug des Malers aber ist der Pinsel. Sascha besitzt
mehrere davon, die sich in Grösse und Form unterscheiden. Neben dem Farbroller
benutzt der Auszubildende öfters den Heizkörperpinsel. Mit diesem werden aber nicht nur
Heizkörper gestrichen, wie man meinen möchte, sondern diese Pinselart kommt bei vielen
anderen Arbeiten ebenfalls zum Einsatz. Denn die typisch geknickte Form des
Pinsels mit verstärkter Metallzwinge ermöglicht es, auch an schwer zugänglichen Stellen,
aber auch mal grossflächig zu malen. Auch die Ecken eines Raumes kann man damit
zügig vorstreichen. Für die Lackierung der Fenster mit Fensterlack wird Sascha dann
einen Ringpinsel, manche sagen auch Rundpinsel, bevorzugen, ein Pinsel, der beim
Streichen leicht gedreht wird und so ein gleichmässiger Farbauftrag gewährleistet ist.
Sascha Hajduks Ausbildungsberuf wird oft nur „Maler“ genannt, aber die richtige
Berufsbezeichnung ist Maler und Lackierer. Dadurch wird auch die unterschiedliche
Farbbehandlung von Untergründen zum Ausdruck gebracht. Innenräume und Fassaden
werden mit Dispersionsfarbe und Imprägnierungen versehen, während Fenster, Türen,
Rohre oder Holzanstriche meist lackiert sind.
Sascha findet, dass er mit dem Erlernen des Malerberufes die richtige Wahl getroffen hat.
Er ist gerne beweglich, liebt die Abwechslung und er will rumkommen. Er mag ungern
dauerhaft am gleichen Ort arbeiten. Und da kommt ihm der Malerberuf sehr entgegen,
denn die Maler arbeiten auf Baustellen ebenso wie in Privatwohnungen. Und die Dauer
der Arbeiten an einem Ort sind beim Maler auch nicht so lange wie etwa bei anderen
Bauberufen.
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Mehr über Sascha und seine Arbeit als Maler und Lackierer-Azubi kannst Du erfahren,
wenn Du die mp3-Datei anhörst!
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abgespeichert. Um diese anzuhören benötigt
man einen MP3 fähigen Player den Du hier runterladen
kannst.
Ein Blick in Maler Saschas Werkzeugkiste
Wir bedanken uns beim Ausbildungsbetrieb

Kornmayer Farbe und Design GmbH
Freibühlstrasse 6
78224 Singen
http://www.kornmayer.de
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