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Etwas holperig klingt die genaue Berufsbezeichnung von Claudia schon: Fachverkäuferin
im Nahrungsmittelhandwerk „Konditorei“. Die Auszubildende im 2. Lehrjahr hat verschiedene
Praktikas gemacht, aber am besten gefallen hat ihr ein Praktikum in einer
Konditorei. Im Ladenverkauf macht Claudia schon einen routinierten Eindruck. Die
Namen der verschiedenen Pralinensorten, selbstverständlich hausgemachter Art, gehen
ihr flott von der Zunge. In schönen Geschenkpackungen werden die Pralinen angeboten
und sie sind nett in Augenhöhe der Kunden platziert. Wer kann da noch widerstehen?
Auch das Portionieren, Abwägen, Verpacken und Arrangieren der süssen Verführer
gehört zu ihren Aufgaben. Ein allgemein freundliches Wesen reicht nicht aus für eine
Tätigkeit im Nahrungsmittelverkauf. Sauberkeit ist sehr wichtig und auch da ist Claudia
ein Vorzeige-Azubi. Ihre Hände sind sehr schön gepflegt und für das Umschichten der
Süsswaren benutzt sie selbstverständlich feine Stoffhandschuhe.
In der Berufsschule werden neben den allgemeinbildenden Fächern auch die beruflichen
Fächer wie z. B. Nährstoffkunde, Ernährungsphysiologie, Werbung und
Warenpräsentation gelernt. Claudia besucht einmal die Woche die Berufsschule, einmal
im Jahr gibt es eine einwöchige überbetriebliche Ausbildungseinheit. Dieses Jahr liegt der
Schwerpunkt auf „Dekorieren und Gestalten“. Für Claudia sicher kein Problem!
Herr Häring ist Meister seines Faches und bildet Konditoren und Konditoreifachverkäufer
aus. Wobei er uns gleich darauf hinweist, dass er bislang noch keinen männlichen
Konditoreifachverkäufer-Azubi kennt.
Der Bäcker ist für sein Produkt Backwaren, besonders das Brot, bekannt. Beim Konditor
werden vorwiegend Süsswaren produziert.
Bei den Konditoren-Azubis verlangt Herr Häring gestalterische Fähigkeiten. Mit
Gestaltung meint er, dass die verfügbaren Grundstoffe und Materialien der Konditoren
handwerklich-gestaltend eingesetzt werden. Torten, Pralinen, Schokoladen und Krokant
kann man entweder „nur herstellen“, oder aber zusätzlich noch in Form und Farbe
geschmackvoll verzieren. Also nicht nur für den Gaumen ist das Konditoren-Produkt
bestimmt, sondern die Augen geniessen mit.
Die Berufsaussichten von Konditoren hält Herr Häring für gut. Als möglichen Arbeitsplatz
sieht er die Konditorei-Abteilungen innerhalb von Bäckereien. Aber auch in der Hotellerie
werden Konditoren gesucht. Hier arbeiten die Konditoren dann als sogenannte Patissiers.
Ein sauberes und gepflegtes Erscheinungsbild ist sehr wichtig, die Berufsausübung muss
allen Hygienevorschriften entsprechen. Wer Konditor lernt, darf in der Regel etwas länger
schlafen. Statt um Fünf gehts oft erst um sechs Uhr los.
Diesen Artikel als Arbeitsblatt: Download PDF
Mehr über Claudia, ihre Arbeit als Konditoreifachverkäuferin-Azubi und ihren Ausbilder,
Konditormeister Thomas Häring, kannst Du erfahren, wenn Du die zwei mp3-Dateien
anhörst! Die Audiodaten sind im MP3-Format
abgespeichert. Um diese anzuhören benötigt
man einen MP3 fähigen Player den Du hier runterladen
kannst.
Konditorei-Cafe und Ladenverkauf
Konditoren sind kreativ
Wir bedanken uns beim Ausbildungsbetrieb

Cafe und Konditorei Häring
Kirchstraße 7
78054 VS-Schwenningen
www.cafe-haering.de
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