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Georg hat gerade seine Mittagsschicht beendet und macht noch einen leicht erschöpften
Eindruck. Die zur Zeit heissen Temperaturen sind für das Servicepersonal und die Köche
eine Herausforderung. Da haben es die Gäste, die auf der Terrasse des Inselhotel in
Konstanz unter Schatten spendenden Sonnenschirmen speisen, doch sehr angenehm.
Heute wurden aus der aktuellen Sommerkarte gerne die kalten Gerichte bevorzugt wie
Carpachio vom Rinderfilet mit Parmesanspänen, aber es wurden auch warme Gerichte,
wie z. B. Riesengarnelen am Spiess serviert.
Die Arbeit des Azubi-Kochs beginnt regulär um 9.30 Uhr, in der Regel kommen die Köche
aber eine halbe Stunde früher, sodass es noch für ein kurzes gemeinsames Frühstück
und einen Blick in die Morgenzeitung reicht. Das allmorgendliche Treffen dann mit dem
Küchenchef heisst „briefing“. Hier wird besprochen, was in der Mittagsschicht zu tun ist,
teilweise wird auch schon die Wochenplanung im Hinblick auf grössere Veranstaltungen
angesprochen.
Eigentlich geht ein Koch in der Regel zweimal pro Tag zur Arbeit, da er nach der
Mittagsschicht eine grössere Pause von etwa drei Stunden hat. Diese freie Zeit wird
natürlich unterschiedlich genutzt. Man kann einkaufen, Hausarbeit erledigen, Kaffee trinken,
Faulenzen oder im Sommer eben Schwimmen gehen. Und dann gehts ab zum
Abenddienst.
Vor der Abschlussprüfung ist dem angehenden Jungkoch nicht bange. Es gibt einen theoretischen
und einen praktischen Teil. Die theoretischen Prüfungen schliessen sich dem
letzten „Berufsschul-Block“ an. Diesen Teil hat Georg schon hinter sich. Es wird
Fachwissen abgefragt wie zum Beispiel Kalkulationen, Rezepturen und
Zubereitungsweisen. Der theoretischen Teil der Prüfung wird durch Fragen in den allgemeinbildenden
Fächern ergänzt. Im praktischen Teil dann, den Georg in zwei Wochen vor
sich hat, muss ein komplettes Menue gekocht werden. Dazu erhält der Azubi drei
Wochen vor der Prüfung von der Prüfungskammer einen sogenannten „Pflichtwarenkorb“.
Hier sind einige Pflicht-Zutaten aufgeführt, die Georg dann in seine Menuegestaltung einbauen
muss. Am Prüfungstag morgens muss er einen Arbeitsablaufsplan erstellen. Und
dann geht es los. Auch ein „gastorientiertes Gespräch“ gehört dann noch zum
Prüfungsinhalt. Insgesamt gehen die Prüfungsfragen weit über ein „Kochtopfwissen“ hinaus.
Dies ist guter und richtiger Trend, zeigt er doch auf, dass die Köchezunft sich mehr
und mehr auch als Serviceleister darstellt.
Das Arbeitsspektrum des modernen Kochberufes ist breit gefächert und bietet mehr denn
je für junge Menschen ein gutes Sprungbrett in die weite Welt. Auch Georg profitiert
davon: Er arbeitet ab Spätsommer in der Französischen Schweiz.
Mehr über Georg und seine Arbeit als Koch-Azubi kannst Du erfahren, wenn Du die mp3-
Datei anhörst! Die Audiodaten sind im MP3-Format
abgespeichert. Um diese anzuhören benötigt
man einen MP3 fähigen Player den Du hier runterladen
kannst.
Aller Anfang ist Briefing
Abschlussprüfung: Georg hats bald geschafft
Wir bedanken uns beim Ausbildungsbetrieb

Steigenberger Inselhotel Konstanz
Auf der Insel 1
78462 Konstanz
http://www.konstanz.steigenberger.de
Steigenberger Hotel Group
http://www.steigenberger.de
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