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Für Elektrotechnik hat sich Elias schon immer interessiert, bereits während der Schulzeit
hat er an Radios rumgeschraubt und sich Boxen gebastelt. Nach dem
Hauptschulabschluss besuchte der 18-jährige noch die 2-jährige Berufsfachschule für
Elektrotechnik in Singen und erlangte dort die Mittlere Reife. Mit der Bewerbung auf
einen Ausbildungsplatz als Elektroniker liess sich Elias ziemlich Zeit, viel zu lange, wie er
bald feststellen sollte. Neben einem Dutzend Absagen bekam er im allerletzten Moment
doch noch eine Lehrstelle im jetzigen Ausbildungsbetrieb, und das auch nur, weil ein
anderer Bewerber, der schon eine Zusage hatte, im letzten Moment noch absagte und
Elias als „Zweitplatzierter“ so auf die freie Lehrstelle noch nachrücken konnte.
Die Baustelle, auf der wir Elias bei äusseren Dezember-Temperaturen besuchen, ist
schon beheizt, und bei angenehmer Innen-Temperatur bleiben die Hände der Elektronik-
Monteure warm. Der Azubi meint, dass das aber nicht immer der Fall sei, es komme
schon vor, dass auch mal draussen oder in nicht beheizten Innenräumen gearbeitet werden
muss. Das sei aber Gewöhnungssache. Denn durch die Abwechslung, die der Beruf
bietet, würde man auch einige Nachteile leicht in Kauf nehmen können.
Der Auszubildende, der durch die berufsfachschulische Praxis schon einiges Vorwissen
in die Ausbildung mitgebracht hat, wird auch schon bald mit recht anspruchsvollen
Aufgaben betraut. Er kann schon elektrotechnische Geräte, wie etwa Herde,
Dunstabzugshauben, Motoren für Ölpumpen von Heizungssystemen und
Elektroheizungen anschliessen. Bei einer sogenannten Hausinstallation montiert der
Azubi beispielsweise Steckdosen, Telefondosen, Antennendosen, Schalter, Lampen,
Raumthermostate und baut Schutzschaltungen ein.
Elias zeigt uns einen Schaltkasten, auch Sicherungskasten genannt. Hier schlummert
das Sicherungssystem aller elektrotechnischen Geräte einer Wohnung. Für alle drei
Phasen des Elektrokabels eines Herdes beispielsweise gibt es jeweils eine Sicherung,
also eine Dreifachsicherung. Für die verschiedenen Räume gibt es Einzelsicherungen
und FI-Schutzschalter für Feuchträume, wie etwa das Badezimmer und Küche. Dieser
spezielle Schutzschalter ist sensibel eingestellt und reagiert sofort, wenn etwa zuviel
Feuchtigkeit in die Steckdose eintritt. An diese Art Schalter darf Elias aber noch nicht ran,
diese Arbeit darf nur ein gestandener Monteur, wie etwa der Kollege von Elias, Herr
Schroll einer ist, ausführen. Es gibt weitere Schutzschaltungen, unter anderem für eine
Lampe, die über mehrere Taster geschaltet werden kann. Obwohl dabei beliebig viele
Taster angeschlossen werden können, braucht man dafür nur einen Schutzkontakt im
Verteiler.
Der Ausbildungsberuf Elektroniker dauert dreieinhalb Jahre und der sehr vielfältige Beruf
wird in drei Fachrichtungen ausgebildet. Elias lernt Elektroniker für Energie- und
Gebäudetechnik. Daneben gibt es noch die Ausbildung Elektroniker für Informations- und
Telekommunikationstechnik und den Elektroniker für Automatisierungstechnik.
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Mehr über Elias und seine Arbeit als Elektroniker-Azubi kannst Du erfahren, wenn Du die
mp3-Datei anhörst!
Die Audiodaten sind im MP3-Format
abgespeichert. Um diese anzuhören benötigt
man einen MP3 fähigen Player den Du hier runterladen
kannst.
Elias ist auf Hausinstallation
Wir bedanken uns beim Ausbildungsbetrieb

Haustechnik
Conradin-Kreutzer-Straße 10
78467 Konstanz
http://www.dietenmeier-harsch.de
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